Die im Verlag Humanities Online, Frankfurt am Main, von Ulrich Oevermann, Roland Burkholz, Christel Gärtner und Oliver Schmidtke herausgegebene, im Jahr 2000 begründete Publikationsreihe ist den Forschungsbeiträgen aus der Objektiven Hermeneutik gewidmet. Die Reihe steht unter dem Dach eines Verlages und wird mit der fortgeschrittenen Technologie einer digitalen Edition verlegt, die den in der Methodologie der Objektiven Hermeneutik arbeitenden Forscher einiger publikationspraktischer Beschränkungen enthebt, wie sie in klassischen Buchverlagen oft gegeben sind.
>> Übersicht der publizierten Titel
Zu den Reihenherausgebern gehören neben Ulrich Oevermann, dem Begründer der Objektiven Hermeneutik, drei Soziologen, die unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und verschiedene Generationen der Methodenentwicklung und der Zusammenarbeit mit dem Begründer repräsentieren: Christel Gärtner ist wesentlich an der Begründung einer den Methoden der Objektiven Hermeneutik affinen Religionssoziologie und Zeitdiagnostik des lebenspraktischen Sinnproblems beteiligt. Roland Burkholz ist mit sozialisationstheoretischen und wissenschaftssoziologischen Fragen beschäftigt, die ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Objektiven Hermeneutik geworden sind. Oliver Schmidtke forscht zu professionssoziologischen und architektursoziologischen Fragestellungen. Die Reihe wurde mitbegründet durch Ferdinand Zehentreiter, der als früher Mitstreiter zugleich spezialisiert ist auf dem Gebiet der Kultursoziologie und hier insbesondere der Soziologie der Kunst und des künstlerischen Handelns und darüber hinaus an der empirischen Überprüfung professionalisierungstheoretischer Annahmen gearbeitet hat.
Das Herausgebergremium versteht sich als verantwortlich für das allgemeine wissenschaftliche und das spezifisch objektiv hermeneutische Profil der Reihe wie für die Qualität der einzelnen Publikationen, die aus Monographien, themenzentrierten Sammelbänden wie auch aus exemplarischen Fallanalysen bestehen können, die von allgemeiner Bedeutung sind. Diese Reihe steht allen mit dem Verfahren der Objektiven Hermeneutik arbeitenden Forschern offen. Sie soll mit einem klaren Profil die in der Methodologie der Objektiven Hermeneutik arbeitende Forschung in ihren typischen und in die Zukunft weisenden Ausprägungen verkörpern. Sammelbände innerhalb dieser Reihe werden jeweils eigens von Einzelherausgebern verantwortet. Das vierköpfige Reihenherausgebergremium entscheidet jeweils einstimmig und wird sich im Bedarfsfalle durch Kooptation ergänzen.
Siehe auch den Begleittext zum Erscheinen der Buchreihe aus dem Jahr 2000.




















