Ins "Betriebssystem" der Internetseite wurde ein Modul installiert, das die Seiten vor Spammern schützen soll. In der Vergangenheit gab es nämlich immer wieder Versuche von Spammern, sich zu Spamzwecken als Mitglied zu registrieren, um dann im Forum usw. Hinweise auf Produkte zu platzieren. Zwar waren solche Versuche nie erfolgreich, da die Registrierung eine Freischaltung verlangt. Aber die Spamversuche hinterließen doch jede Menge falscher Registrierungsanfragen. Wir haben daher ein Modul installiert, das die IP-Adresse des Nutzers, der die Internetseite aufruft, mit einer Datenbank abgleicht. Die Datenbank führt IP-Adressen, die vor kurzem für Spam missbraucht wurden. Sie wird von einem Konsortium zum Schutz vor Spam geführt und permanent aktualisiert. Steht die IP-Adresse in dieser Datenbank, greift eine IP-Blockade, die den Zugriff auf die Internetseite verwehrt. Ein entsprechender Hinweis wird gegeben.
Da einige Internetprovider IP-Adressen dynamisch zuweisen, kann es passieren, dass man als Nutzer eine IP-Adresse erhält, die in den Wochen vorher von einem Spammer missbraucht wurde. Auch in diesem Fall greift die Blockade und trifft dann den Falschen. Wer davon betroffen sein sollte - es ist recht unwahrscheinlich - , der braucht sich allerdings lediglich neu ins Internet einzuwählen. Er erhält dann von seinem Provider wieder eine neue IP-Adresse, die höchstwahrscheinlich nicht in der Datenbank gemeldet ist. Die Blockade betrifft nur IP-Adressen, die in den letzten Wochen missbraucht wurden.
Wer eine feste IP-Adresse hat und am Seitenzugriff blockiert wird, bei dem könnte ein Spammer auch Zugriff auf das WLAN-Netz oder gar auf den Computer haben.
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