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OEVERMANN, ULRICH; JOHANNES SÜßMANN & CHRISTINE TAUBER (Hrsg.)(2007): Die Kunst der Mächtigen und die Macht der Kunst: Untersuchungen zu Mäzenatentum und Kulturpatronage. (Wissenskultur und Gesellschaftlicher Wandel, Band 20). Berlin: Akademie-Verlag. 
Resource type: Book
Languages: Deutsch
ID no. (ISBN etc.): 978-3050042237
BibTeX citation key: Oevermann2007
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Categories: General
Keywords: Kultur, Kulturpatronage, Kultursoziologie, Kunst, Mäzenatentum
Creators: Oevermann, Süßmann, Tauber
Publisher: Akademie-Verlag (Berlin)
Attachments   URLs   http://www.akademie-verlag.de/fm/694/3-05-004223_b.p ...
Abstract
In der gegenwärtigen Forschung wird die Hervorbringung von Kunst und Wissenschaften vor allem unter dem Gesichtspunkt der Abhängigkeit thematisiert, in der sie von ihren Auftrag- bzw. Geldgebern steht. Das Augenmerk gilt den partikularen Interessen, die politisch Mächtige verfolgen, wenn sie Künstler oder Gelehrte alimentieren: Repräsentation, Legitimierung von Herrschaftsansprüchen, Distinktion mit Hilfe von kulturellem Kapital lauten die gängigen Stichworte.

Demgegenüber wird in diesem Band gezeigt, dass umgekehrt auch die Mächtigen von den Kulturschaffenden abhängig sind. Denn Wissenschaft und Kunst können — statt als Propaganda und schöner Schein — auch als spezifische Formen universalistischer Rationalität aufgefasst werden. So begriffen, sind sie es, die in ihren Ausdrucksformen und Diskursen über die Vernünftigkeit einer Herrschaft verhandeln. Indem sie politische, wirtschaftliche und soziale Geltungsansprüche argumentativ bzw. ästhetisch durchdeklinieren, stellen sie diese zugleich auf den Prüfstand und sie geben als Experten für die Erzeugung von Neuem den Herrschern unbekannte, fremdartige Ideen.
  
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