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MAIWALD, KAI-OLAF (2009): Paarbildung als Selbst-Institutionalisierung. Sozialer Sinn. Heft 02, S. 283–315. ISSN: 1439-9326 
Resource type: Journal Article
Languages: Deutsch
ID no. (ISBN etc.): 1439-9326
BibTeX citation key: Maiwald2009a
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Categories: General
Keywords: Paarbildung, Paare
Creators: Maiwald
Collection: Sozialer Sinn
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Abstract
Der Beitrag kritisiert die verbreitete Vorstellung, dass moderne Paarbeziehungen nach dem weitgehenden Rückzug normativer Vorgaben und ökonomischer Motive nur noch durch das Liebesgefühl zusammengehalten werden. Das sei der Grund für ihre Fragilität. Demgegenüber wird hier die Annahme vertreten, dass Paarbeziehungen eine innere Stabilität ausbilden können, die relativ unabhängig von äußeren „Stützen“ ist. In Prozessen der Paarbildung findet im Fall ihres Gelingens eine „Selbst-Institutionalisierung“ als Paar statt. Anhand einer Fallanalyse wird verdeutlicht, dass sich Paarbeziehungen als sozialisatorische Beziehungen verstehen lassen, in denen gemeinsam geteilte Standards des Handelns emergieren. Diese Standards haben den Charakter sozialer Institutionen, deren Reichweite der Geltung auf die Partner beschränkt ist. Schlagworte: Paarbeziehung, Liebe, Hausarbeit, geschlechtsbezogene Ungleichheit, Doing Gender, Objektive Hermeneutik, Sequenzanalyse.
  
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